Ölbrenner - umweltfreundlich durch saubere Verbrennung
Ein Ölbrenner hat in einem Heizkessel ganz einfach die Aufgabe das Heizöl in möglichst feinste Tröpfchen zu zerstäuben. Durch Luftzufuhr entsteht ein Luft-Öl-Gemisch, das mit Hilfe eines Hochspannungsfunken gezündet wird. Jeder einzelne Heizungsbrenner ist für ein breites Leistungsspektrum einer Heizung konzipiert. Die genaue Einstellung der Heizung muss allerdings von einem Heizungsmonteur vorgenommen werden. Ölbrenner der neuersten Generation verfügen über eine sogenannte Ölvorwärmung. Diese garantiert im Ölbrenner eine optimale Verbrennung und daraus resultierende geringere Schadstoffwerte, selbst wenn das Heizöl eine unterschiedliche Zähigkeit aufweisen sollte.
Wie gut letztendlich die Verbrennung ist, ist abhängig von der Qualität der Zerstäubung im Ölbrenner. Diese Art der Heizungsbrenner verfügen über eine Düse, durch die das Heizöl in sehr feine Tröpfchen zerstäubt wird. Das ebenfalls vorhandene Gebläse sorgt für die richtige Luftzufuhr, die für die Verbrennung nötig ist. Sollte die Zerstäubung im Heizungsbrenner unzureichend sein, so sind die Tröpfchen zu groß. Dies hat zur Folge, dass diese recht langsam und vor allem nicht komplett verbrennen können. Als Folge hierzu wird im Ölbrenner unverbrannter Kohlenstoff entstehen, der sich an der Wand des Feuerraums als Ruß niederschlagen wird. Das Problem hierbei ist, dass diese Rußablagerung den Übergang der Wärme der Rauchgase an das Heizwasser der Heizung enorm einschränkt und verringert. Bereits eine Rußschicht im Heizungsbrenner mit einer Dicke von 1 mm bedeutet einen höheren Verbrauch von mindestens 4% an Heizenergie.
Ist der Ölbrenner als falsch eingestellt, führt dies an der Heizung zu sehr hohen Energieverlusten. Wird zu viel Luft zugeführt, wird keine vollständige Verbrennung möglich sein. Bei zu wenig Luft, erhöhen sich die Abgabeverluste. Denn die überschüssige Luft wird im Heizungsbrenner erwärmt und geht durch den Kamin verloren. So ist es also zwingend erforderlich, dass die Vermischung des Öls mit der benötigten Luftmenge im Ölbrenner optimal funktioniert. Nur so wird eine vollständige und rußfreie Verbrennung und die Entstehung von Kohlendioxid gewährleistet.
Doch auch Ölbrenner weisen noch einmal Unterschiede auf. So wird bei diesem Heizungsbrenner noch einmal zwischen Gelb- und Blaubrennern unterschieden. Bei Gelbbrennern geschieht die Zerstäubung und Vermischung im Heizungsbrenner mittels Druck. Die so entstandenen Heizöltröpfchen strahlen im Heizungsbrenner bei der Verbrennung gelb. Bei den Blaubrennern werden Teile der Rauchgase so stark erhitzt, dass diese bereits vor der eigentlichen Zündung im Ölbrenner vollständig verdampfen. Gleichzeitig kühlen diese Rauchgase die Flamme auch ein wenig, was zur Folge hat, das weniger Stickoxid entsteht. Auf diese Weise sieht man im Heizungsbrenner eine blaue Strahlung. Leistungsmäßig sind hier keine Unterschiede erkennbar. Allerdings sind die Gelbbrenner etwas leiser als die Blaubrenner. Sollte die Heizung also in der Nähe von bewohnten Räumen stehen, so muss man dies bei der Wahl der richtigen Ölbrenner berücksichtigen.
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