Gasgebläsebrenner – die Alternative zum herkömmlichen Ölbrenner
Der Gasgebläsebrenner ist ähnlich wie ein Ölbrenner aufgebaut. Wie beim Öl wird auch hier das Gas mit sehr viel Druck in den Brenner eingeblasen und gleichzeitig mit der Verbrennungsluft vermischt. Das Gebläse und der Gasgebläsebrenner finden in einem Gehäuse im inneren der Heizung ihren Platz. Gas-Spezialheizkessel sind so konstruiert, dass sie über eine geöffnete Luftzufuhr verfügen. Dies hat den Nachteil, dass der Wärmeverlust bei diesem Heizungsbrenner recht hoch ist. Verfügt der Gasgebläsebrenner allerdings über eine Luftabschlussklappe, ist der Wärmeverlust relativ niedrig.
Durch den ähnlichen Aufbau ermöglichen Gasgebläsebrenner eine einfache Umstellung von Gas auf Öl oder auch umgekehrt. Die Kessel sind mit jedem der beiden Heizungsbrenner nutzbar. Es muss hierfür einfach nur der Heizungsbrenner gewechselt und neu installiert werden. Dies ist auch bei einem altersbedingten Heizungsbrenner Wechsel vielleicht eine Überlegung wert. Es könnte sich in dem Fall als Kostenersparnis für eine neue Heizung herausstellen. Allerdings muss bei Gas, im Vergleich zu Öl keine Verdampfung oder Verstäubung herbeigeführt werden, was die Einrichtung wiederum wesentlich vereinfacht. An der Heizung selbst ändert sich nichts. Der Mischkopf von einem Gasgebläsebrenner besteht aus unterschiedlichen Bauteilen wie Stauscheiben oder Leitbleche. Dort werden das Gas und die Luft miteinander vermischt. Durch die relativ schnelle Mischung im Gasgebläsebrenner wird der Luftüberschuss verringert und die Flamme ist stabilisiert. Sollte sie doch einmal erlöschen, tritt sofort ein Sicherungssystem in Kraft um ein unkontrolliertes Ausströmen des Gases zu verhindern. Wer sich eine neue Heizung anschaffen möchte, der sollte bedenken, dass ein Gasgebläsebrenner relativ laut ist und die Wartungskosten entsprechend höher ausfallen, als bei einem anderen Heizungsbrenner. Doch die Hersteller arbeiten auch in diesem Bereich auf Hochtouren, um dies zu verbessern. Einige sind bereits mit einer Art Schalldämpfer ausgestattet, um die Lärmbelästigung der Heizung zu verringern. Auch die Erstanschaffung schlägt derzeit noch höher zu Buche.
Allgemein werden diese Gasgebläsebrenner durch diese negativen Eigenschaften erst eingesetzt, wenn eine Heizung mit einer Kesselleistung von über 35 KW erforderlich ist. Dies ist vor allem bei einer Heizung für Mehrfamilienhäuser oder aber Firmengebäuden der Fall. Ansonsten ist dies nicht unbedingt nötig. Der Energieverbrauch ist bei einem Gasgebläsebrenner relativ gering. Auch hier versteht es sich wohl von selbst, dass die Montage sowie die Wartung nur von einem Fachmann übernommen werden soll. Neben der Sicherheit spielt natürlich auch noch die optimale Einstellung der Heizungsbrenner eine nicht unwesentliche Rolle. Man möchte schließlich mit möglichst wenig Energieverbrauch den größtmöglichen Nutzen aus der Heizung und den Heizleistungen ziehen. So kann eine falsche Einstellung auf lange Sicht recht teuer kommen.
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